Klima
Innovationen für den Klimaschutz
Bayer begegnet den Herausforderungen des Klimawandels aktiv und ganzheitlich: durch umfangreiche Investitionen in den Klimaschutz und die gezielte Entwicklung von Produkten und Verfahren. Mit seinem Klimaprogramm kommt Bayer nicht nur seiner globalen Verantwortung nach, sondern erschließt sich auch neue wirtschaftliche Potenziale.
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| Dr. Wolfgang Große Entrup, Leiter des Konzernbereichs Environment & Sustainability der Bayer AG und Chairman des Bayer-Klimaprogramms. |
Denn angesichts des fortschreitenden Klimawandels und der endlichen Ölreserven führt kein Weg daran vorbei, Energie effizienter zu nutzen und den Ausstoß klimaschädigender Emissionen zu begrenzen. Das international anerkannte Klimaschutzziel lautet, die Erderwärmung auf maximal zwei Grad Celsius gegenüber der vorindustriellen Zeit zu begrenzen. Um dies zu erreichen, müssten die Industrieländer nach Berechnungen des Weltklimarats IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) ihre Emissionen bis 2020 um zehn bis 40 Prozent und bis 2050 um 40 bis 95 Prozent gegenüber dem Stand von 1990 senken.
Bayer steht aktiv zum Klimaschutz
„Eine gewaltige Aufgabe, doch der Klimaschutz duldet keinen Aufschub“, betont Dr. Wolfgang Große Entrup, Leiter des Konzernbereichs Environment & Sustainability der Bayer AG. Zwar werde die Wirtschafts- und Finanzkrise die Bedingungen erschweren, doch dürfe dies nicht dazu führen, dass die notwendigen Investitionen unterlassen werden.
Bayer steht deshalb auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zu den Zielen seines 2007 veröffentlichten Klimaprogramms. Das Unternehmen kommt so nicht nur seiner globalen Verantwortung nach, sondern sieht im Klimaschutz Herausforderung und Chance zugleich. Eine Milliarde Euro wird der Konzern zwischen 2008 und 2010 in klimarelevante Forschung und Entwicklung sowie Projekte investieren. Neben den Klimazielen zur Reduktion der Treibhausgas-Emissionen bilden sogenannte Leuchtturmprojekte ein Kernstück des Klimaprogramms. Sie verdeutlichen die Beiträge der Teilkonzerne und Servicegesellschaften zum Klimaschutz und zur Anpassung an den Klimawandel.
Für Bayer bedeutet Klimaschutz in der Praxis zweierlei: Zum einen, die Energieeffizienz der eigenen Produktionsprozesse weiter zu steigern. Zum anderen, den Klimaschutz durch innovative Produkte zu stärken. Materialien zur Wärmedämmung, leichtere Werkstoffe in der Automobilindustrie oder stresstolerante Nutzpflanzen sind dabei drei wichtige innovative Ansätze von Bayer.
„Eine gewaltige Aufgabe, doch der Klimaschutz duldet keinen Aufschub“, betont Dr. Wolfgang Große Entrup, Leiter des Konzernbereichs Environment & Sustainability der Bayer AG. Zwar werde die Wirtschafts- und Finanzkrise die Bedingungen erschweren, doch dürfe dies nicht dazu führen, dass die notwendigen Investitionen unterlassen werden.
Bayer steht deshalb auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zu den Zielen seines 2007 veröffentlichten Klimaprogramms. Das Unternehmen kommt so nicht nur seiner globalen Verantwortung nach, sondern sieht im Klimaschutz Herausforderung und Chance zugleich. Eine Milliarde Euro wird der Konzern zwischen 2008 und 2010 in klimarelevante Forschung und Entwicklung sowie Projekte investieren. Neben den Klimazielen zur Reduktion der Treibhausgas-Emissionen bilden sogenannte Leuchtturmprojekte ein Kernstück des Klimaprogramms. Sie verdeutlichen die Beiträge der Teilkonzerne und Servicegesellschaften zum Klimaschutz und zur Anpassung an den Klimawandel.
Für Bayer bedeutet Klimaschutz in der Praxis zweierlei: Zum einen, die Energieeffizienz der eigenen Produktionsprozesse weiter zu steigern. Zum anderen, den Klimaschutz durch innovative Produkte zu stärken. Materialien zur Wärmedämmung, leichtere Werkstoffe in der Automobilindustrie oder stresstolerante Nutzpflanzen sind dabei drei wichtige innovative Ansätze von Bayer.
Meilensteine des Bayer-Klimaprogramms
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Roadmap der Klimaziele
Für Bayer beginnt Klimaschutz in den eigenen Betrieben und Anlagen. Schwerpunkte legen wir auf die Energiebereitstellung und die Optimierung der Produktionsprozesse. In der Vergangenheit konnten so beispielsweise durch Nutzung von Strom und Dampf aus Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen oder durch Gas- und Dampf-Kombikraftwerke (GUD) die Treibhausgas-Emissionen signifikant gesenkt werden. Einen wesentlichen Beitrag leistete auch die Umstellung von Chloralkali-Elektrolysen auf das Membranverfahren.
Im Zuge des Bayer-Klimaprogramms wurden neue Treibhausgasreduktionsziele für die drei Teilkonzerne für den Zeitraum von 2005 bis 2020 festgelegt, die den unterschiedlichen Strukturen und Produktportfolios der jeweiligen Arbeitsgebiete Rechnung tragen (siehe Grafik). Seit 2008 wird über die Entwicklung der Treibhausgas-Emissionen mit Blick auf die Teilkonzernziele im Kapitel Ökologie des Nachhaltigkeitsberichts detailliert berichtet. Bayer MaterialScience hat das Ziel, die spezifischen Treibhausgas-Emissionen um 25 Prozent zu reduzieren. Das spezifische Reduktionsziel für Bayer MaterialScience ist die geeignete Maßeinheit, um die Verbesserung der Klimaperformance der energieintensiven World-Scale-Anlagen zur Kunststoffherstellung bei gleichzeitigem Wachstum verfolgen zu können. Bayer HealthCare und Bayer CropScience leisten mit absoluten Reduktionszielen ihren Beitrag zum Klimaschutz. Nach bisherigen Einschätzungen werden die Treibhausgas-Emissionen des gesamten Bayer-Konzerns bis 2020 trotz des weiteren Produktionswachstums auf dem Niveau von 2007 bleiben.
Basis für Reduktion von Treibhausgasen steht
Bayer setzt zur Verfolgung seiner Klimaziele zum einen auf eine Steigerung der Energieeffizienz in bestehenden Anlagen und zum anderen auf die Entwicklung und Anwendung innovativer, besonders effizienter Produktionstechnologien. Im Jahr 2008 wurden von Bayer MaterialScience am integrierten Standort Shanghai (China) bereits energieeffiziente und ressourcenschonende Verfahren realisiert bzw. mit deren Errichtung begonnen. Die folgenden Beispiele verdeutlichen eine Effizienzsteigerung im Vergleich zu etablierten Anlagen:
Bayer möchte mit diesen Investitionen in China, einem Land mit erheblichem Wirtschaftswachstum, seine Marktposition weiter ausbauen. Das Unternehmen erhofft sich dadurch nicht nur einen rein wirtschaftlichen Vorteil. Die umweltverträglichen und energieeffizienten Betriebe werden sich in den nächsten Jahren auch positiv auf die Klimabilanz von Bayer auswirken.
- Inbetriebnahme einer Produktionsanlage für Methylen-Diphenyl-Diisocyanat (MDI) mit einer Kapazität von 350.000 Jahrestonnen; Energieeinsparung von etwa 15 Prozent;
- Grundsteinlegung einer Produktionsanlage für Toluylen-Diisocyanat (TDI) mit einer Kapazität von 250.000 Jahrestonnen; Energieeinsparung bis zu 60 Prozent;
- Inbetriebnahme einer Salzsäure-Recyclinganlage für die Produktion von Chlor mittels Sauerstoffverzehrkathoden-Technologie (SVK) mit einer Kapazität von 215.000 Jahrestonnen; Energieeinsparung von etwa 30 Prozent.
Bayer möchte mit diesen Investitionen in China, einem Land mit erheblichem Wirtschaftswachstum, seine Marktposition weiter ausbauen. Das Unternehmen erhofft sich dadurch nicht nur einen rein wirtschaftlichen Vorteil. Die umweltverträglichen und energieeffizienten Betriebe werden sich in den nächsten Jahren auch positiv auf die Klimabilanz von Bayer auswirken.
Ziele zur Verminderung der Treibhausgas-Emissionen
| Globale Treibhausgas-Emissionen: Reduktion 2005 bis 2020 | |
| Bayer MaterialScience Reduktion der Treibhausgas-Emissionen pro Tonne Verkaufsprodukte (ohne NAOH, HCI, Handelsprodukte) | - 25 Prozent spezifisch |
| Bayer HealthCare Reduktion der Treibhausgas-Emissionen | - 5 Prozent absolut |
| Bayer CropScience Reduktion der Treibhausgas-Emissionen | - 15 Prozent absolut |
| Eine Milliarde Euro Investitionen in klimarelevante Forschung, Entwicklung und Projekte von 2008 bis 2010 | |
| Verbleib der Treibhausgas-Emissionen des Bayer-Konzerns bis 2020 auf dem Niveau von 2007 – gemäß heutiger Einschätzung trotz Produktionswachstums | |
Bayer Climate Check und Management von Energieeffizienz
Ein Schlüsselthema bei der Reduktion der Treibhausgas-Emissionen ist der effiziente Umgang mit Energie. Mithilfe des „Bayer Climate Check“ von Bayer Technology Services werden systematisch weltweit bis Ende 2009 der Energiebedarf von 100 Produktionsanlagen analysiert sowie technische Reduktionspotenziale beim Energieverbrauch und den Treibhausgas-Emissionen identifiziert. Der „Climate Footprint®“ erfasst die mit der Herstellung eines Produktsverbundenen Treibhausgas-Emissionen. Die Hälfte der Anlagen wurde bereits untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass eine Reduktion der absoluten Treibhausgas-Emissionen von fünf bis zehn Prozent bei den bestehenden Anlagen möglich ist.
Eine Senkung des Energieverbrauchs wird aber nicht nur durch technische Maßnahmen erreicht. Genauso wichtig ist der bewusste Umgang mit Energie. Das neue Leuchtturmprojekt „Managing Energy Efficiency“, dessen Kernstück das neu entwickelte Tool „STRUCTese“ (Structured Efficiency System for Energy) ist, baut auf den Ergebnissen des „Bayer Climate Check“ auf. Es gewährleistet nicht nur eine stringente Umsetzung von Effizienzmaßnahmen in den Anlagen. Es sichert auch die Verankerung aller notwendigen Prozesse in der Organisation und die Bereitstellung von Kennzahlen, um eine stetige Effizienzsteigerung in den Produktionsanlagen zu erreichen. Dieses Instrument wird weltweit zunächst in den Produktionsbetrieben von Bayer MaterialScience eingeführt. In Pilotbetrieben mit hoher Energieintensität hat die Anwendung bereits begonnen.
Klimaschutz mit Nanomaterialien
Besonders vielversprechende Lösungen für den Klimaschutz bietet auch die Nanotechnologie. Bayer Material-Science nutzt das Potenzial von Kohlenstoff-Nanoröhrchen (Baytubes®) für extrem stabile und zugleich leichte Werkstoffe, die etwa bei der Windenergienutzung zum Einsatz kommen: Eingebunden in neue Kunststoffe ermöglichen Baytubes® die Herstellung längerer Rotorblätter für effizientere und leistungsfähigere Windkraftanlagen, die u. a. schon bei einer geringen Windstärke Strom erzeugen können.
Weitere interessante Einsatzgebiete für die Nanoröhrchen liegen im Bereich der Energiespeicherung und Energieversorgung. Mit ihrer hohen elektrischen Leitfähigkeit und geringen Dimensionen könnten sie beispielsweise Lithiumionenbatterien oder Brennstoffzellen – etwa für elektrisch angetriebene Autos – deutlich leistungsfähiger machen. In Leverkusen errichtet Bayer derzeit die weltgrößte Produktionsanlage für Kohlenstoff-Nanoröhrchen.
Das EcoCommercial Building
Das Bayer-Konzept des „EcoCommercial Building“ ermöglicht es, unter Verwendung bester Materialien, Systeme und Technologien in allen Klimazonen der Erde klimaneutrale Geschäftsgebäude zu errichten. Moderne Bayer-Dämmstoffe, die mit einer ausgezeichneten Öko-Bilanz punkten, spielen dabei eine Schlüsselrolle: Sie sparen während ihrer Nutzung rund 70-mal soviel Energie ein, wie für ihre Herstellung erforderlich ist. In der Nähe von Neu-Delhi (Indien) wurde der Grundstein für ein konzerneigenes „EcoCommercial Building“ gelegt, das dank eigener Energieerzeugung aus Solarkraft und moderner Speichertechnik seinen kompletten Energiebedarf selbst decken soll. Dieses Null-Emissions-Konzept wird auch bei der neuen Kindertagesstätte „Die Sprösslinge“ von Bayer CropScience am Standort Monheim (Deutschland) umgesetzt, die ab November 2009 rund 60 Kindern offensteht.
Stresstolerante Pflanzen zur Sicherung der Ernten
Zu einem verantwortungsvollen Umgang mit dem Klimawandel gehört auch die Bewältigung der schon heute spürbaren Folgen. Die Weltbevölkerung wächst weiter und mit ihr der Bedarf an Nahrungs- und Futtermitteln sowie nachwachsenden Rohstoffen, die auf begrenzter landwirtschaftlicher Nutzfläche produziert werden müssen. Da sich die Ackerflächen kaum noch ausdehnen lassen und sich deren Bewirtschaftung durch zunehmende Trockenheit und Versalzung der Böden zudem verschlechtert, sind Innovationen zur Ertragssteigerung von Kulturpflanzen notwendig. Hier setzt Bayer CropScience u. a. mit modernen Methoden der Pflanzenbiotechnologie an. Diese können künftig Nutzpflanzen gegen klimatische Belastungen widerstandsfähiger machen, ihre Stresstoleranz erhöhen und somit dazu beitragen, weltweit die Nahrungsmittelproduktion zu sichern.
Bayer CropScience stellt zudem heute schon innovative Pflanzenschutzmittel bereit, die den Ernteertrag von Pflanzen auch unter Stressbedingungen sichern und sogar erhöhen. Ein Beispiel ist Nativo®. Es schützt Getreide-, Gemüse- und Obstkulturen vor Krankheiten, die durch Pilzerreger hervorgerufen werden, und verringert gleichzeitig die Anfälligkeit der Pflanzen für Stress durch Hitzeschäden und Wassermangel.
Klimaschutz – eine gesellschaftliche Aufgabe
Bayer verfolgt vielfältige und vielversprechende Ansätze zum Klimaschutz. Doch das Unternehmen ist sich bewusst: Effektiver Klimaschutz kann nur in gemeinsamer Anstrengung aller gesellschaftlichen Kräfte erreicht werden. Daher sucht Bayer den kontinuierlichen Dialog mit verschiedenen Akteuren und sorgt mit zahlreichen Informationsmaterialien, einer eigenen Klimaschutz-Website und Veranstaltungen dafür, dass das Bewusstsein für den Klimawandel innerhalb wie außerhalb des Unternehmens geschärft wird. Beispielsweise fördert die Bayer Science & Education Foundation über das Förderprogramm „Bayer Climate Fellowships“ besonders engagierte und naturwissenschaftlich begabte Jugendliche.
Beitrag unserer Mitarbeiter
Das Bayer-Klimaprogramm kann besonders erfolgreich umgesetzt werden, wenn es von allen Firmenangehörigen weltweit unterstützt und gelebt wird. Dabei zählen nicht nur konzernweite Großprojekte, sondern vor allem die Bereitschaft jedes Einzelnen. Anregungen finden die Mitarbeiter beispielsweise im Bayer-Intranet. In der Rubrik „Klimatipp der Woche“ stellen Bayer-Kollegen ihren persönlichen Beitrag zum Klimaschutz vor. Außerdem hat Bayer 2008 in Indien, China und den USA zum ersten Mal Mitarbeiter zu „Climate Champions“ ernannt. Ihre Aufgabe ist es, sich vor Ort für die Implementierung und Weiterentwicklung des Klimaprogramms in ihren Regionen einzusetzen.
CURRENTA hat Anfang 2008 ein eigenes Klimaschutzprogramm aufgelegt. Mit Verbesserungsvorschlägen aus der Mitarbeiteraktion „Energiefüchse gesucht“ konnte in 2008 ein Energie- Einsparpotenzial in Höhe von einer Million Euro identifi ziert werden. Das entspricht einer CO2-Reduzierung von rund 15.000 Tonnen pro Jahr.
Großen Zuspruch findet auch das neue „Business Travel“-Modell. Um die Anzahl der Geschäftsreisen, die das Klima belasten, weiter einschränken zu können, kommen verstärkt „Telepresence-Systeme“ zum Einsatz, die Videokonferenzen in neuer Qualität ermöglichen.
Im Bereich Datenverarbeitung setzt Bayer auf umwelt- und ressourcen-schonende Konzepte. Mit dem Programm „Green Bayer Data Center“ will Bayer Business Services von 2009 bis 2012 weltweit die Energieeffizienz um 20 Prozent steigern. Um dieses ambitionierte Ziel zu erreichen, soll u. a. der Energiebedarf der Klimatechnik und der Rechner drastisch gesenkt werden.
Durch neue Fahrzeug-Richtlinien über die Verwendung von Fahrzeugen mit verbrauchsoptimierten Motorentechnologien sowie alternativen Antriebskonzepten konnten bei Neuzulassungen gegenüber 2007 über 5 Prozent der durchschnittlichen CO2-Emissionen pro Kilometer eingespart werden. Dieses Engagement zeigt: Bei Bayer wird Klimaschutz eindeutig als Gemeinschaftsaufgabe verstanden.
„Wir sind überzeugt, mit unserem integrierten Ansatz des Klimaprogramms die richtigen Weichen gestellt zu haben“, erklärt Große Entrup.
Anerkennung für Bayer-Klima-Engagement
Bestätigung für sein Engagement im Klimaschutz gibt es auch von unabhängigen Institutionen: Als einziges europäisches Unternehmen der chemisch-pharmazeutischen Industrie ist Bayer im Jahr 2008 das vierte Mal in Folge in den von institutionellen Anlegern getragenen „Carbon Disclosure Leadership Index“ aufgenommen worden
. Im Juni 2008 erhielt Bayer den Umweltpreis des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) in der Kategorie „Umweltfreundliche Technologien“ für ein neues Verfahren in der Chlorproduktion
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. Im Juni 2008 erhielt Bayer den Umweltpreis des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) in der Kategorie „Umweltfreundliche Technologien“ für ein neues Verfahren in der Chlorproduktion
. „Bayer-Erwartungen an Kopenhagen“
- Neues, faires Abkommen zum globalen Klimaschutz
- Aktive Beteiligung aller Länder an der Bekämpfung des Klimawandels
- Frühzeitiges Ergreifen von Maßnahmen zur Begrenzung von Schäden aus dem Klimawandel
- Regeln für den notwendigen Technologietransfer an Entwicklungsländer auf marktwirtschaftlicher Basis mit Schutz des geistigen Eigentums
- Vermeidung von Wettbewerbsverzerrungen und Carbon Leakage
Bayer sieht sich als Problemverursacher, vor allem aber auch als Problemlöser. Mit dem Klimaprogramm leisten wir Beiträge zur Lösung der Herausforderungen.
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| Prof. Dr. Kornelis Blok, Professor für Wissenschaft, Technologie und Gesellschaft am Copernicus-Institut der Universität Utrecht (Niederlande), Mitglied des Stiftungsrates für den Bayer Climate Award und Geschäftsführer des Energieberatungsunternehmens ECOFYS |
Vorreiter in diesem Bereich müssen fortwährend in neue nachhaltige Technologien und Märkte sowie in Forschung und Entwicklung investieren, um ihr Know-how zu erweitern.
ECOFYS ist stolz darauf, Bayer bei der Entwicklung seiner Klimastrategie als einem wichtigen Aspekt in Sachen Nachhaltigkeit zu unterstützen und diesen Weg gemeinsam mit Bayer weiterzugehen.
In Zeiten der Krise wäre es nicht zukunftsweisend, die Investitionen in nachhaltige Produkte und Technologien einzustellen, da es Unternehmen schwerfallen wird, den „Geist der Nachhaltigkeit“ nach einer Unterbrechung neu zu beleben. Darüber hinaus bin ich sicher, dass nachhaltig wirtschaftende Unternehmen zunehmend Marktanteile gewinnen werden. Wer heute an umweltverträglichen und nachhaltigen Lösungen spart, der wird in der Zukunft die Kosten tragen müssen.
Für Unternehmen wie Bayer wird eine der Herausforderungen der nächsten Jahre darin bestehen, die gesamte Produktwertschöpfungskette mit einzubeziehen. Für materialeffizientere Produkte und effizientere Produktionsverfahren bedarf es der Zusammenarbeit sowohl mit Lieferanten als auch mit Kunden. Eine solche Integration der Wertschöpfungskette ist komplex, eröffnet aber eine vollkommen neuartige Perspektive für die Nachhaltigkeit.

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